Leipziger Buchmesse | MCC 2019 – Zum ersten Mal Aussteller!

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Mag es daran liegen, dass ich Sachse bin und es in der Nähe liegt, aber als Besucher auf der Leipziger Buchmesse zu sein, ist und bleibt Ehrensache!
Das war mir aber nie genug… Ich wollte meine Kunst, wie so viele meiner talentierten Kollegen auch, auf der Manga-Comic-Con in Halle 1 ausstellen! Nur leider hatte ich bislang für den MCC-kreativ-Bereich nie Losglück und war gezwungen, es entweder sein zu lassen oder auf einen Profistand zurückzugreifen…
Gesagt, getan! Dieses Jahr war es soweit: Jetzt oder nie!

Persönliches Ziel

Im Grunde wollte ich anfangs nur mit dabei sein und mehr gesehen werden, also meinen Bekanntheitsgrad, die Reichweite vergrößern und Kontakte knüpfen oder sogar entdeckt werden – man weiß ja nie, wen man wann wo trifft und was sich Tolles daraus ergibt oder wer für eine bestimmte Sache motiviert. Meine Standmiete wollte ich aber auch mindestens einbringen und so steigerte ich meine Ansprüche und erhöhte den Druck. Ich wusste, dass es möglich war. Ein für mich weiteres, optionales Ziel war Gewinn.


Abfahrt, Ankunft & Aufbau:

Obwohl ich Heimvorteil genieße, benötigte ich für die Anfahrt aus dem Vogtland dennoch gut zwei Stunden Zeit. Zudem bin ich ein sehr umständlicher Standaufbauer und brauche für meine Präsentation sehr lange. Daher entschloss ich mich dazu bereits am Mittwoch, dem 20.03.2019, zusammen mit meiner Schwester und Standhelferin Katharina Leonhardt die Reise nach Leipzig auf das Messegelände anzutreten.
Die Zeit vor dem eigentlichen Start brauchten wir auch… Insgesamt sechs Stunden bastelten wir in unseren gerade mal 4m² großen Quadrat, um das Optimale aus dem Platz rauszuholen. Leider passte meine Planung nicht auf die mir vollkommen neue Eckstand-Präsentation und auch mit den Maßen hatte ich mich vertan, weswegen wir viel ausprobieren oder sogar weglassen mussten. Für das nächste Mal bin ich nun aber bestens informiert und weiß, wie der Hase läuft! Außerdem ging schließlich alles gut und wir bekamen alles Wichtige unter, arrangierten uns sehr gut mit den neuen Gegebenheiten.
Anschließend kümmerte ich mich noch um die Verpflegung der nächsten Tage und wir ruhten uns aus. Da meine Schwester momentan in Leipzig studiert, konnten wir in ihrer Wohnung übernachten und wir genossen einige Vorteile.

Mein persönliches Highlight: Den Hallenwart anrufen und durch das extra für uns geöffnete Tor bis zum Stand fahren, um auszuladen. Außerdem war es sehr erfreulich, dass wir von Seiten der Organisation keinerlei Probleme hatten. Alles war korrekt aufgebaut und auch sonst gab es keine Vorkommnisse über den gesamten Zeitraum. Die Kommunikation mit der Messe lief im Vorfeld fehlerfrei und bei Fragen bekam ich immer eine freundliche sowie hilfreiche Auskunft.

Was ging schief: Mit meinem Standaufbau war ich nicht zu 100 Prozent zufrieden.  Ich konnte ihn nicht so aufbauen, wie in meiner Vorstellung und die Verteilung war suboptimal. Leider hatte ich mich in meiner Planung vermessen und musste umdisponieren, denn einen Probeaufbau konnte ich zuhause nicht mehr bewerkstelligen. Das hat Zeit und Kreativität erfordert, ließ sich aber lösen.

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Mjern | Halle 1, F501

Tag 1:

Donnerstag | 21.03.2019

Am Morgen ging es dann los! Meine Schwester und ich waren gut ausgeruht, topfit und hochmotiviert. Wie wird der erste Messetag anlaufen? Wie wird das Convention-Gefühl sein? Ist es im Vergleich zu unseren herkömmlichen, kleinen Messen anders?
Schon so früh diese Heiligen Hallen, völlig „leer“ und unberührt zu betreten, war schon sehr beeindruckend und ungewohnt. Ich kam mir vor wie ein kleiner VIP und begegnete auch sofort so vielen bekannten, aber auch neuen Gesichtern. Ich war inmitten dieser super erfolgreichen Künstler der deutschen Anime- und Manga-, aber auch Comic- und Fantasy-Szene. Das erste Mal Aussteller auf der Leipziger Buchmesse! Und das nicht mal im MCC-kreativ-Bereich, sondern mit kleinem Häuschen. Ich glaube, das kann ich bis jetzt noch nicht ganz realisieren, dass das wirklich passiert ist und ich dort war.

Als die Besucher ab 10.00 Uhr in die Gänge der Halle 1 strömten, wuchs der Lärmpegel auf einmal rasch an. Auch die Große Bühne hinter uns trug ihren Teil dazu bei.
Wir mussten gar nicht lange warten, da standen auch schon die ersten Interessenten an meiner Original-Mappe und stöberten durch das Sortiment auf den Tischen. Wir beantworteten gerne Fragen zu den analog gearbeiteten Illustrationen oder kamen über Vorlieben ins Gespräch. Viele neue Gesichter begeisterten sich für die Motive, aber auch altbekannte, treue Seelen und Freunde schauten vorbei. Zudem traf ich auch den ein oder anderen Künstler, Cosplayer oder Autor, Verlags- und Convention-Mitarbeiter. (Allein für die Kontakte und das Gesehen-Werden hatte sich das Ganze schon gelohnt! Aber das wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht.)
Neben den vielen Verkäufen der mitgebrachten Ware waren Conhon*-Einträge und Originale sehr gefragt, sowie zukünftige Auftragsarbeiten für Privatpersonen oder Buchcover für Autoren.

Mein persönliches Highlight: Meine Fan-Zwillinge hatten für mich gebacken und brachten uns Brownies und Muffins mit! Insgesamt hatten wir einen sehr guten Start. Ich hatte auch ein sehr anregendes und ausführliches Gespräch mit einem Autoren-Kollegen meiner Schwester. Er ist sehr begeistert von meinen Arbeiten und wünscht mir weiterhin frohes Schaffen!

Was ging schief: Von meinem teuren Lieblingsbild ging der hochwertige Glasrahmen zu Bruch. Auch eine Tasse ging kaputt. Zum Glück wurde aber niemand schwer verletzt, obwohl es leider zu kleinen Schnittverletzungen kam. Wahrscheinlich werde ich die gerahmten Bilder in Zukunft zuhause lassen.

 

Tag 2:

Freitag | 22.03.2019

Freitag waren wir vom Vortag schon etwas erschöpfter, aber die Arbeit fiel noch leicht. Die gestiegene Besucherzahl war ebenfalls deutlich spürbar. Die Kasse war voller, aber auch die Hallengänge dichter.
Es kamen mich deutlich mehr bekannte Gesichter und Freunde als am Vortag besuchen, was sich später zum kleinen Zeit-Management-Problem entwickelte. Da ich mich sehr gern mit all den Leuten unterhalte und mir auch Zeit für sie nehmen will, fehlt diese dann an anderer Stelle. In meinem Fall waren es angenommene Conhon-Einträge. Ich nahm zu viele an und wurde nicht fertig – einen Fehler, den ich nicht wieder machen werde, aber in so eine Situation war ich zuvor noch nie gekommen. Das Resultat war eine sehr erschöpfte Sarah, welche am nächsten Morgen zwei Stunden früher aufstehen musste, um die noch ausstehenden Bestellungen rechtzeitig fertig zu zeichnen. Am Donnerstagabend hatte ich noch einen Conhon-Eintrag in der Wohnung gemacht. An diesem Tag ging das aber nicht: ich war a) viel zu geschafft und b) waren wir zum Grillen mit einigen Künstlern eingeladen. An sich spürten wir diesen Tag schon deutlich mehr in den Knochen … ich für meinen Teil auch im Kopf. Ich bin sehr Kopfschmerz-anfällig und an diesem viel stressigerem Tag kam unsere Pause, das Essen und das Trinken, viel zu kurz. Dennoch brachten wir ihn gut über die Bühne!

Mein persönliches Highlight: Ich hatte mich zu der unglaublichen Reyhan von „Reyhan‘s Artwork“ getraut! Wir hatten ein tolles Gespräch und ich bekam ein Selfie mit ihr. Außerdem gab es abends noch den bereits erwähnten Grillabend bei der Illustratorin und Künstler-Kollegin Nicole Pustelny! Es war so mega lustig und ein schöner Abschluss. Sie und ihr Mann sind so liebe Menschen und lebensfrohe, feiertaugliche Gesellen!

Was ging schief: Ehrlich gesagt erhoffte ich mir im Vergleich zum Vortag oder allgemein deutlich höhere Einnahmen, weswegen ich mit jeder Stunde des Tages geknickter war, als diese ausblieben. Die tollen Begegnungen und Erfolge wogen meine Frustration nicht auf und ich schlief in der kommenden Nacht sehr schlecht.

 
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Smile

Reyhan & Ich

*Con-Hon [(eng.) convention – Treffen, Veranstaltung, Messe; (jap.) 本 hon - Buch]: Ein Conhon ist ein privates Skizzenbuch, welches auf Manga- & Anime-Messen für Autogrammsammlungen verschiedener Künstler verwendet wird. Der Künstler widmet dem Besitzer eine zusätzliche Zeichnung. Dabei können die Preise und Zeichentechniken variieren. Conhon-Einträge können aber auch unter Freunden getauscht und verschenkt werden, oder nur einen Spruch enthalten. Ein Conhon ist also eine Mischung aus Freunde-Buch, Poesie-Album und Autogrammbuch. Der Trend kommt sogar aus Deutschland!


Tag 3:

Samstag | 23.03.2019

Samstag – wie sollte es anders sein. Der von allen Tagen mit Abstand gefürchtetste und extremste, in allen Belangen! Wenn man es vermeiden kann, kommt man als Besucher an diesem Tag gar nicht in die unmittelbare Nähe der Messe oder, noch besser, der Stadt Leipzig. Ausnahmezustand auf den Straßen, auf den Parkplätzen und in den Hallen-Gängen sowie Straßen- und S-Bahnen. Mittags dann die Durchsage der MCC (hier verkürzt und mit eigenen Worten wiedergegeben): „Wir schließen den Zugang zu Halle 1. Keine weiteren Besucher dürfen die MCC betreten.“ Die Personenanzahl war so hoch, dass die Halle vorübergehend gesperrt werden musste. Das war schon echt ein Hammer! Leider hatten wir durch unsere Platzierung nicht mitbekommen, wie lange diese Sperre anhielt beziehungsweise wie und wann sie aufgelöst wurde.
Aber wie verlief dieser Ausnahme-Tag im Vergleich zu den anderen?
Aus meinem Fehler vom Vortag hatte ich gelernt. Conhon-Einträge waren teurer und ich habe immer nur einen angenommen, und dann erst den nächsten – nie mehr. Das hatte sehr gut funktioniert. Der Samstag war für uns der umsatzstärkste Tag, was an der Menge der Besucher liegen mag. Diesen merkten wir schon am frühen Nachmittag die Erschöpfung an. Sie waren nicht nur reizüberflutet, sie waren sicher auch müde und genervt – das Interesse schwand gefühlt. Der Bass der Großen Bühne tat mir und meiner Helferin sehr in den Ohren weh. Es war höllisch anstrengend, die Stunden zogen sich, aber es war machbar!

Mein persönliches Highlight: Ich habe den Samstag mit meiner Schwester „überlebt“! Das wir so gut durchgehalten haben fand ich nicht selbstverständlich, da wir sehr zu Kreislaufproblemen neigen und die Messetage echt anstrengend sind, besonders dieser Samstag. Außerdem hatten wir noch immer riesen Glück mit dem fantastischen Wetter und wir hatten die Standmiete rein!

Was ging schief: Eigentlich nichts. Zurück in die Wohnung brauchten wir diesmal länger, weil es aufgrund des hohen Besucher-Aufkommens selbst nach Schließung der Messe sehr lange gedauert hatte, bis alle angereisten Personen auch wieder verschwunden waren. Staus mussten in Kauf genommen werden.
Die Menschenmassen machten mir schon auf dem Messegelände zu schaffen. Wir benötigten viel Zeit, um durch die Gänge zu kommen, wenn wir nur auf die Toilette mussten. Die Belüftung lief auf Hochtouren, aber man merkte so gut wie nichts davon. Es war warm und stickig, aber wir haben es geschafft.

 

Tag 4:

Sonntag | 24.03.2019

Da der Samstag so gut verlief, ging es mir am Sonntag mental viel besser, aber physisch spürte ich die Anstrengungen vergangener Tage deutlich. Daher behielten wir die neue Regelung für Conhons bei – am Ende des Tages wollten wir noch abbauen und dafür mussten wir fit genug sein. Es war ein Gefühl von Wehmut gemischt mit einem innerlichen Jubel, dass die Messe an diesem vierten und letzten Tag dann schon (oder endlich) vorbei war. Also gingen wir ein letztes Mal unseren Weg durch die endlosen Gänge, am freundlichen Personal vorbei, bis hin zu unserem Stand F501 in Halle 1. Ein letztes Mal die Abdeckplanen abziehen, ein letztes Mal alles aufputzen und sortieren, überprüfen. Warten, auf das was kommt. An diesen letzten Tag hätte mich nichts mehr überraschen können. Was passiert, passiert – und was wir noch an Geld einnehmen, ist gut. Tatsächlich stellte sich heraus, dass an diesem Tag so gut wie nichts mehr los war. Er lief sogar schlechter als Donnerstag, was ich persönlich nicht gedacht hätte. Einnahmen blieben weitestgehend aus und auch unsere Gänge waren weit aus leerer, als die in den vorderen Bereichen. Der Besucherstrom ließ mit jeder Stunde, die verging, nach und wir kämpften innerlich gegen die Müdigkeit und Erschöpfung an, welche sich langsam im Körper breitmachte.
Meine Schwester hütete den Stand, während ich mit meiner Mappe den Weg zu den Verlagen einschlug und die Zeit sinnvoll nutzen wollte. Manche zu erwischen, war gar nicht so leicht, aber nach dem 8. Mal Durchkämpfen, etwas Mut und Beharrlichkeit bekam ich meine Gespräche, Feedback und Empfehlungen! Diese Informationen haben mir enorm weitergeholfen, meinen Weg im Comic- oder Manga-Bereich zu finden, um endlich meine Geschichten erzählen zu können und Charaktere zum Leben zu erwecken. Durch Zufall ergaben sich daraus noch ganz andere Begegnungen und Kontakte!

Mein persönliches Highlight: Die ehrliche Einschätzung der Verlage zu meinen Arbeiten und das Lob sowie Empfehlungen! Außerdem hatte ich auch viele nützliche Informationen erhalten, die ich gar nicht beachtet hätte oder gewusst habe. Das war extrem hilfreich und wird mir auf meinem Weg weiterhelfen.

Was ging schief: Die Belüftung an diesem Tag war sehr zugig und wir hatten Angst, uns zu erkälten. Kurzzeitig war auch der Bass der Großen Bühne für die Ohren eine wahre Tortour.

 
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“Kleiner Pilzführer” - Postkarten-Sammelaktion

“Kleiner Pilzführer” - Postkarten-Sammelaktion


Abbau & Abreise:

Der Abbau verlief reibungslos und von unserer Seite aus zügig. Ab 18.00 Uhr konnten wir anfangen, das Auto durfte ab 19.00 Uhr, manche sagten auch 19.30 Uhr, geholt werden. Da wir erst gegen 19.20 Uhr fertig waren, war dieser Umstand egal. An der Hallen-Einfahrt musste ich leider gut 20–30 min mit dem Auto anstehen. Durch meinen Parkschein aus dem Erstaussteller-Starterpaket hatte ich mir keinen Parkschein für das Messegelände hinter der Halle gekauft. Ich fand es für das Geld überflüssig, wenn ich zum Ein- und Ausladen in die Halle reinfahren konnte und auf dem Besucherparkplatz kostenlos parken durfte. Somit hatten wir aber Wartezeit. Wer also nicht allzu lange warten möchte, nicht viele Produkte hat oder auf einen kleinen Handwagen zurückgreifen kann, kann die Strecke bis zum Besucher-Parkplatz auch zu Fuß gehen – oder man kauft einen entsprechenden Parkausweis. Eh ich das Auto bei meiner Schwester hatte, war es kurz vor 20.00 Uhr, aber unsere Variante war auf jeden Fall günstig, weniger anstrengend und bequem.

Heimgefahren sind wir ganz in Ruhe am nächsten Vormittag. Ich war super müde und geschafft, aber auch sehr glücklich und stolz, und voller Vorfreude auf Zuhause.

Mein persönliches Highlight: Alles klappte wie am Schnürchen und ohne größere Probleme! Wir konnten alles wieder gut einpacken und sorgsam verstauen – und wir mussten die schweren, sperrigen Sachen auch nicht schleppen. Außerdem waren alle nett und hilfsbereit – schon bei der Anreise – wenn auch ein wenig sarkastisch und genervt. Ist aber bei solch einem Massen-Event auch mal erlaubt.

Was ging schief: Von vielen Zeichnern konnte ich mich leider nicht mehr richtig verabschieden… An sich hatten wir durch das umfangreiche Abbauen kaum Zeit, ganz entspannt nochmal miteinander ins Gespräch zu kommen.
Das Warten vor der Hallen-Einfahrt kann man sich sicher auch sparen, ist aber mit Geduld und Ruhe auszuhalten.

 

Fazit:

Wurden Persönliche Ziele erreicht und kann man es als Erfolg verbuchen?

Ich denke, dass ich die Messe als großen Erfolg für mich verbuchen kann.
Meine Ziele, meinen Bekanntheitsgrad zu vergrößern und die Standmiete zu erwirtschaften, habe ich erreicht! Die gewünschte Zahl als Gewinn in meinem Kopf leider nicht, aber das wäre auch nur das Tüpfelchen auf dem I gewesen. Es ist dennoch ein kleines Plus rausgekommen, was ich für die Druckkosten verwenden kann.
Durch meinen Aufenthalt dort konnte ich super viele Einblicke bekommen und neue Kontakte knüpfen. Die Gespräche haben mir geholfen, mich zukünftig besser zu positionieren und zu finden – in meinem Stil und dem, was ich machen möchte und besonders gut kann, was Wiedererkennungswert hat. Ich konnte selbst viel für mich lernen und austesten. Solche Erfahrungen machen reicher und mit jedem Mal wird es noch besser werden!

WÜRDE ICH DAS WIEDER MACHEN?

Auf jeden Fall! Ich kann es nur empfehlen. Es geht bei einer Messe nicht nur um den Verdienst, sondern besonders um das Präsentieren und das Kontakte knüpfen – also eher zukünftige Verdienste. Dennoch kann ich stolz sagen, ich habe die Standmiete auf der LBM erwirtschaftet – und dabei hatte ich viele meiner geplanten Produkte, insbesondere Bücher, noch nicht fertig und dabei. Ich freue mich also schon darauf, endlich Comics/Mangas und Artbooks im Sortiment zu haben! Ich bin wirklich stolz auf mich und meine Leistung. Da ich diese Erfahrung jetzt gemacht habe, kann ich so viel daraus lernen, für mich mitnehmen und das nächste Mal besser oder anders machen.

Wer sich das Ganze also zutraut und leisten kann, sollte auf jeden Fall als Aussteller auf die Leipziger Buchmesse fahren! Ob ich mich mit Losglück nächstes Jahr mit einem kleineren Stand und Tischchen anfreunde, kann ich im Moment nicht sagen. Ebenso, ob die Umsätze ähnlich gut laufen werden. Das steht zum jetzigen Zeitpunkt in den Sternen – aber ich werde gern wieder davon berichten.

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